Europäische Aussichtstürme sind ein Amateurfunk-Diplomprogramm, das Funkbetrieb mit der Erkundung tschechischer Aussichtstürme verbindet.
Sammle Punkte für Verbindungen von und zu Aussichtstürmen, verfolge deinen Fortschritt und erhalte attraktive Diplome für deine Aktivität.
Täter: OK2IH Kontakt: info@wwtota.com
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Damit eine Struktur in das Programm TOTA – Towers On The Air aufgenommen werden kann, muss sie folgende Bedingungen erfüllen:
1️⃣ Dauerhafte Konstruktion
Die Struktur muss dauerhaft und fest mit dem Boden verbunden sein.
2️⃣ Menschengemachte Konstruktion
Die Struktur muss von Menschen gebaut sein. Natürliche Formationen gelten nicht als Türme.
Eine Ausnahme kann gelten, wenn sich auf einer natürlichen Erhebung eine fest installierte Aussichtskonstruktion (z. B. eine Aussichtsplattform, jedoch nicht lediglich ein Geländer) befindet, die für Besucher bestimmt ist.
3️⃣ Aussichtsfunktion
Die Struktur muss einen Ausblick auf die Umgebung ermöglichen.
4️⃣ Öffentlicher Zugang
Der Turm muss öffentlich zugänglich sein – dauerhaft, saisonal oder gelegentlich.
5️⃣ Eigenständige Struktur
Funkmasten oder Wassertürme ohne Aussichtsfunktion gelten nicht als Aussichtstürme.
Individuelle Bewertung
Einige Bauwerke können individuell bewertet werden.
Vorschläge für neue Türme
Vorschläge bitte an info@wwtota.com oder an nationale TOTA-Koordinatoren senden.
Aktivator
1. Sprint – Das Diplom wird für 50, 100, 200, 500 Punkte aus Turmaktivierungen im Kalenderjahr (2025, 2026, 2027,...) vergeben.
2. Allzeit – Das Diplom wird ohne zeitliche Begrenzung für das Erreichen von 100, 200, 300, 500 Punkten vergeben.
3. Spezial – Das Diplom wird ohne zeitliche Begrenzung für die Aktivierung von 100, 200, 300, 500 Aussichtstürmen vergeben.
Jäger
1. Sprint – Das Diplom wird für 50, 100, 200, 500 Punkte aus Turmaktivierungen im Kalenderjahr (2025, 2026, 2027,...) vergeben.
2. Allzeit – Das Diplom wird ohne zeitliche Begrenzung für das Erreichen von 100, 200, 300, 500 Punkten vergeben.
3. Spezial – Das Diplom wird ohne zeitliche Begrenzung für Verbindungen mit 100, 200, 300, 500 verschiedenen Aussichtstürmen vergeben.
Sobald in einer Kategorie ein Diplom mit 500 Punkten vergeben wurde, werden weitere Stufen in Vielfachen von 500 hinzugefügt.
Nach erfolgreicher Aktivierung eines Aussichtsturms lädt der Aktivator sein Logbuch (nach Registrierung) im Bereich Upload auf wwtota.com hoch
oder sendet es im Notfall vorzugsweise im ADIF-Format an info@wwtota.com
Der Jäger muss nach einem erfolgreichen QSO mit einer Station von einem Aussichtsturm nichts weiter tun – die Punkte werden ihm automatisch gutgeschrieben
(sobald der Aktivator sein Logbuch auf der Webseite hochgeladen hat) und er sieht sie nach dem Login auf wwtota.com im Bereich Diplome,
wo auch eine PDF-Version des Diploms heruntergeladen werden kann.
📡 Neue R2R-Diplome – Tower to Tower
Ab dem 1. Januar 2026 werden im Programm der tschechischen und slowakischen Aussichtstürme
neue R2R-Diplome (Tower to Tower) eingeführt.
Diese Diplome werden für einzigartige Funkverbindungen zwischen zwei verschiedenen Türmen
vergeben, bei denen beide Operatoren von einem Turm aus senden.
R2R-Diplome werden in zwei Kategorien vergeben:
• Jährlich (Sprint) – Verbindungen innerhalb eines Kalenderjahres
• Alltime – ohne zeitliche Begrenzung
Die Diplome werden in den Stufen Bronze, Silber und Gold vergeben,
abhängig von der Anzahl der einzigartigen R2R-Verbindungen.
Anforderungen – Jährlich (Sprint):
Bronze – 25 Verbindungen
Silber – 50 Verbindungen
Gold – 75 Verbindungen
Anforderungen – Alltime:
Bronze – 50 Verbindungen
Silber – 100 Verbindungen
Gold – 200 Verbindungen
Es zählen nur einzigartige Turm ↔ Turm Kombinationen.
Alle Verbindungen müssen ordnungsgemäß im TOTA-System geloggt sein und
gemäß den gültigen Amateurfunkbestimmungen durchgeführt werden.
| Das Log muss mindestens enthalten: | |
|---|---|
| QSO_DATE | YYYYMMDD Datum des QSO-Beginns |
| TIME_ON | HHMM oder HHMMSS in UTC |
| BAND | QSO-Band |
| MODE | QSO-Modus |
| RST_SENT | gesendeter Signalbericht |
| RST_RCVD | empfangener Signalbericht |
| CALL | Rufzeichen der Gegenstation |
| STATION_CALLSIGN | eigenes Rufzeichen (im QSO verwendet) |
| MY_SIG | eigene Aktivität – TOTA |
| MY_SIG_INFO | eigene TOWER-Referenz – OKR-1001 |
| Optionale Felder: | |
| SIG | Aktivität der Gegenstation (TOTA, WWFF, GMA, SOTA, BOTA, WCA, ...) |
| SIG_INFO | TOWER-Referenznummer der Gegenstation (für Turm-zu-Turm-Verbindungen) |
| OPERATOR | Rufzeichen des Operators |
TOTA ermöglicht Aktivierungen auch unter Club- (Kollektiv-) und Sonderrufzeichen. Diese Rufzeichen verfügen im TOTA-System über eine eigene Registrierung und sind keine alternativen Rufzeichen (alt_call) eines Benutzers.
Ein Clubrufzeichen wird im TOTA-System von einer vom Club beauftragten Person registriert, die für die Verwaltung dieser Registrierung und der zugehörigen Logs verantwortlich ist. Unter dem Clubrufzeichen können verschiedene Clubmitglieder aktivieren.
Ein Sonderrufzeichen wird vom nationalen TOTA-Koordinator des jeweiligen Landes registriert. Ein Sonderrufzeichen kann zum Beispiel bei gemeinsamen, Werbe-, Jubiläums- oder anderen besonderen Aktionen verwendet werden. Im Rahmen einer Aktion kann es von mehreren Operatoren und auch bei Aktivierungen von verschiedenen Aussichtstürmen verwendet werden.
Für die Erfassung eines QSO ist immer das Rufzeichen maßgeblich, das bei der Verbindung tatsächlich auf dem Band verwendet wurde. TOTA unterscheidet dabei zwischen dem auf dem Band verwendeten Rufzeichen, der Referenz des aktivierten Aussichtsturms und dem tatsächlichen Operator, der die Verbindung durchgeführt hat. Dadurch kann ein QSO unter einem Club- oder Sonderrufzeichen erfasst werden, während die Aktivatorpunkte dem tatsächlichen Operator gutgeschrieben werden können.
Beispiel:
Auf dem Band verwendetes Rufzeichen: AM26DARK
Aktivierter Aussichtsturm: EAR-xxxx
Tatsächlicher Operator: EA1FNT
Das QSO wird in der TOTA-Datenbank unter dem Rufzeichen AM26DARK erfasst, während die Aktivatorpunkte dem Operator EA1FNT gutgeschrieben werden.
Für die korrekte Verarbeitung einer Aktivierung unter einem Club- oder Sonderrufzeichen werden die standardmäßigen ADIF-Felder verwendet:
STATION_CALLSIGN – das tatsächlich auf dem Band verwendete RufzeichenMY_SIG_INFO – die Referenz des aktivierten TOTA-AussichtsturmsOPERATOR – das persönliche Rufzeichen des tatsächlichen Operators<STATION_CALLSIGN:8>AM26DARK <MY_SIG_INFO:8>EAR-xxxx <OPERATOR:6>EA1FNT
STATION_CALLSIGN muss immer das Rufzeichen enthalten, das bei dem betreffenden QSO tatsächlich auf dem Band verwendet wurde. MY_SIG_INFO muss die Referenz des Aussichtsturms enthalten, von dem aus das QSO durchgeführt wurde. Das Feld OPERATOR dient zur Identifizierung des tatsächlichen Operators und ermöglicht es, diesem die Aktivatorpunkte gutzuschreiben.
Wenn ein Club- oder Sonderrufzeichen während einer gemeinsamen Aktion von mehreren Operatoren verwendet wird oder von mehreren Aussichtstürmen aus benutzt wird, müssen die Angaben OPERATOR und MY_SIG_INFO bei jedem einzelnen QSO immer dem tatsächlichen Operator und dem tatsächlich aktivierten Aussichtsturm entsprechen.
Das Log einer Aktivierung unter einem Club- oder Sonderrufzeichen kann auf zwei Arten hochgeladen werden:
• nach der Anmeldung in der eigenen Registrierung des Club- oder Sonderrufzeichens – auf diese Weise kann ein gemeinsames Log mit QSOs mehrerer Operatoren sowie mit QSOs von Aktivierungen verschiedener Aussichtstürme hochgeladen werden,
• nach der Anmeldung im persönlichen Konto des Operators – diese Möglichkeit kann nur für QSOs verwendet werden, bei denen das Feld OPERATOR dem angemeldeten Benutzer entspricht.
Enthält eine ADIF-Datei QSOs von mehreren verschiedenen Operatoren, muss sie daher über die Registrierung des Club- oder Sonderrufzeichens hochgeladen werden. Bei jedem QSO müssen MY_SIG_INFO und OPERATOR korrekt angegeben sein.
Ein einzelner Operator kann dagegen über sein persönliches Konto ein Log mit QSOs hochladen, die unter einem Club- oder Sonderrufzeichen durchgeführt wurden, sofern er bei diesen QSOs als OPERATOR angegeben ist. Für einen solchen Upload ist es daher nicht erforderlich, sich unter dem Club- oder Sonderrufzeichen anzumelden.
Die Aktivatorpunkte werden in beiden Fällen anhand des Feldes OPERATOR vergeben. Ist OPERATOR nicht angegeben, werden die Punkte dem im Feld STATION_CALLSIGN angegebenen Rufzeichen gutgeschrieben.
Ein QSO wird immer unter dem im Feld STATION_CALLSIGN angegebenen Rufzeichen erfasst. Wenn im ADIF-Datensatz das Feld OPERATOR angegeben ist, werden die Aktivatorpunkte dem dort angegebenen Rufzeichen gutgeschrieben. Wenn das Feld OPERATOR nicht angegeben ist, werden die Aktivatorpunkte dem im Feld STATION_CALLSIGN angegebenen Rufzeichen gutgeschrieben.
Das Feld OPERATOR ist daher nicht verpflichtend. Es wird dann benötigt, wenn die Aktivatorpunkte dem tatsächlichen Operator statt dem Club- oder Sonderrufzeichen gutgeschrieben werden sollen.
Wichtig:
Das im Feld OPERATOR angegebene Rufzeichen ersetzt nicht das bei der Verbindung verwendete Rufzeichen. Wenn das QSO zum Beispiel unter dem Rufzeichen AM26DARK durchgeführt wurde, muss in STATION_CALLSIGN ebenfalls AM26DARK angegeben sein. Das persönliche Rufzeichen des tatsächlichen Operators wird nur im Feld OPERATOR angegeben. Dasselbe QSO wird nicht noch einmal unter dem persönlichen Rufzeichen des Operators hochgeladen, nur weil dieser Operator im Feld OPERATOR angegeben wurde.
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